Einsatzbereich und Funktion des RIESER® Sattels


Welche Funktion hat der Sattel zu erfüllen ?

 
  • Der Sattel soll den Pferderücken entlasten und das Reitergewicht (eventuell sogar mit Gepäck) auf eine große Fläche verteilen.

  • Der Sattel soll das Pferd in seiner Bewegung nicht stören und behindern, oder sogar verletzen.

  • Der Reiter soll so dicht wie möglich an den Pferderücken platziert werden und die Sitzausformung soll dem Reiter helfen, über den Schwerpunkt des Pferdes zu kommen.

  • Der Sitz soll für den Reiter nicht zu breit und nicht zu lang sein. Der Oberschenkelbereich soll eine Mulde bilden, um die korrekte Schenkellage zu sichern.

  • Das Sitzprofil des Sattels soll tief und gerundet sein, der Reiter soll sicher, ermüdungsfrei und entspannt auf dem Pferd plaziert werden.

  • Der Sattel soll die für jedes Reiten erforderliche Gymnastizierung und dressurmäßige Förderung des Pferdes begünstigen und nicht behindern.

  • Der Sattel soll haltbar sein und eine lange Lebensdauer garantieren.

Beratungsgespräch zur Sitzausführung

Die Sitzausformung wird durch Probesitzen auf verschiedenen Sätteln und eine intensive Beratung festgelegt. Gegebenenfalls ist es sinnvoll auch eine Beurteilung des bereits vorhandenen Sattels mit einzubeziehen. Es können auch Sättel zum Probereiten zur Verfügung gestellt werden.

Der bestellte Sattel kann auch mit geheftetem (noch nicht vernähtem) Sitz Probe geritten werden. So ist es möglich, die Sitzform noch zu ändern.

Reiterliche Ambitionen setzen Schwerpunkte

1. Wanderreiten
Gelegentliche Wanderritte
Ein- oder mehrtägige Ritte
Mehrtägige Ritte mit vollem Gepäck
Mehrwöchige Ritte mit oder ohne Gepäck

4. Westernreiten mit Turnierambitionen
Trail, Western Pleasure
Western Riding, Western Horsemanship
Reining, Superhorse
Cutting, Working Cow Horse, Roping

2. Distanzreiten
Gelegentliche Distanzritte
Teilnahme an wettbewerbsorientierten Distanzritten
Regelmäßige Distanzritte
Ausgeprägtes sportliches Distanzreiten

5. Stilrichtungen
Iberisch/Spanisch
Alt Californisch
Barock etc.

3. Freizeitreiten
Freizeitmäßiges Reiten im Gelände
Freizeitmäßiges Reiten in Reitbahn /Halle und Gelände
Gelegentliche Teilnahme an Geschicklichkeitsturnieren
Geländereiten im Westernstyle
Gelegentliche Teilnahme an Tagesritten bzw. mehr­-
tägigen Ritten

6. Gangpferdereiten
Freizeitmäßig im Gelände oder sportlich ambitioniert

 

7. Dressurreiten
Dressurreiten in der Halle und/oder Platz sowie
Geländeritte

Die eigenen reiterlichen Zielsetzungen sind für die Gestaltung des Sattelbaumes sehr wichtig. Es ist möglich, sogar sinnvoll, den Sattelbaum und damit den Sattel auf mehrere der vorgenannten Anwendungen abzustimmen.

Beispiele für den Einsatz unserer Sättel

 


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